Farbkorrektur studieren – aus jedem Winkel der Welt
Du kommst nicht aus Deutschland? Kein Problem. Unser Programm für Video Color Grading ist speziell so aufgebaut, dass internationale Teilnehmer sich hier wohlfühlen und echte Fortschritte machen können.
Wir haben bereits mit Studierenden aus 17 Ländern gearbeitet – von Polen bis Südkorea. Und ehrlich gesagt: Die verschiedenen Blickwinkel machen die Projekte erst richtig spannend.

Wie der Ablauf funktioniert
Zuerst klären wir die praktischen Dinge. Du brauchst eine Aufenthaltsgenehmigung für die Dauer des Programms – wir helfen dir mit den Unterlagen, die du dafür brauchst. Das dauert normalerweise zwischen vier und acht Wochen.
Der Unterricht läuft auf Deutsch. Falls dein Deutsch noch nicht perfekt ist, empfehlen wir mindestens B2-Niveau. Wir haben gute Erfahrungen mit Sprachkursen in der Vorbereitungsphase gemacht – es macht das Lernen deutlich entspannter.
- Visumsunterstützung mit allen nötigen Dokumenten
- Hilfe bei der Wohnungssuche in Emsbüren
- Einführungswoche vor Kursbeginn
- Technische Ausstattung wird gestellt

Was dich hier erwartet
Das Programm startet im September 2025 und läuft über zwölf Monate. Die ersten Wochen konzentrieren sich auf die Grundlagen – Farbtheorie, technische Basics, Software-Einführung. Ab dem dritten Monat arbeitest du an echten Projekten.
Unsere Studios liegen in Emsbüren, einer kleineren Stadt im Nordwesten. Nicht Berlin, aber genau deswegen gut zum Lernen. Weniger Ablenkung, mehr Fokus. Die meisten unserer internationalen Teilnehmer finden schnell Anschluss – die Community hier ist überschaubar und hilfsbereit.
Du arbeitest mit DaVinci Resolve, manchmal auch mit FilmLight Baselight. Alles steht bereit, sobald du ankommst.

Kosten und was du mitbringen solltest
Die Kursgebühr liegt bei einem mittleren vierstelligen Betrag – wir schicken dir genaue Zahlen, wenn du Interesse hast. Dazu kommen Lebenshaltungskosten. Emsbüren ist deutlich günstiger als München oder Hamburg, rechne trotzdem mit etwa 800 Euro im Monat für Miete und Alltag.
Du brauchst einen Laptop, der mit professioneller Software klarkommt. Wir schicken dir eine Liste mit Mindestanforderungen. Und du solltest Lust haben, dich intensiv mit einem Thema zu beschäftigen – die Tage können lang werden, besonders wenn du in ein Projekt vertieft bist.
- Abgeschlossene Schulbildung oder vergleichbar
- Deutschkenntnisse mindestens B2
- Eigener Laptop mit ausreichend Leistung
- Zeitliche Verfügbarkeit für ein Jahr
Warum Studierende aus dem Ausland hierher kommen
Die meisten sagen, es sei die Kombination aus praktischer Arbeit und der Möglichkeit, sich wirklich zu vertiefen. Keine überfüllten Hörsäle. Stattdessen kleine Gruppen, in denen jeder an die Technik kommt.
Deutschland hat einen soliden Ruf in der Film- und Medienbranche. Das hilft, wenn du später international arbeiten möchtest. Und die Verbindungen, die hier entstehen, bleiben oft bestehen.
Ein anderer Punkt: Die europäische Perspektive auf Bildgestaltung unterscheidet sich von der in anderen Regionen. Das merkst du besonders bei Dokumentarfilmen oder Arthouse-Produktionen. Wenn dich das interessiert, bist du hier richtig.
Außerdem – und das sagen viele erst im Nachhinein – ist es eine gute Gelegenheit, eine neue Sprache zu vertiefen und eine andere Arbeitskultur kennenzulernen. Das schadet nie.
Wer bereits hier war
Drei Beispiele von Teilnehmern aus früheren Durchgängen. Ihre Wege sind unterschiedlich, aber alle haben das Programm durchgezogen und arbeiten jetzt in verschiedenen Bereichen der Postproduktion.

Bogdan Wójcik
PolenKam 2023 aus Warschau. Arbeitet jetzt als Junior Colorist bei einer Produktionsfirma in Köln. Hat während des Kurses sein Portfolio komplett neu aufgebaut.

Javier Ferrer
SpanienVorher Kameramann in Barcelona. Wollte sein technisches Wissen erweitern. Heute macht er sowohl Dreh als auch Color Grading für Werbespots.

Luka Horvath
KroatienHat nach dem Programm erst als Freelancer gearbeitet, dann ein eigenes kleines Studio in Zagreb aufgemacht. Betreut hauptsächlich Dokumentarfilmprojekte.
Praktische Details, die oft gefragt werden
Unterkunft und Ankunft
Wir haben Kontakte zu Vermietern in Emsbüren. Die meisten Wohnungen sind möbliert oder teilmöbliert. Wenn du ankommst, holen wir dich normalerweise vom Bahnhof ab – zumindest beim ersten Mal.
- Mietpreise zwischen 400 und 600 Euro
- Unterstützung bei Mietverträgen
- Infos zu Behördengängen
- Kontakt zu anderen internationalen Studierenden
Alltag und Leben hier
Emsbüren ist ruhig. Es gibt Supermärkte, ein paar Cafés, gute Radwege. Die nächste größere Stadt ist Lingen, etwa 15 Kilometer entfernt. Münster erreichst du in einer Stunde mit dem Zug.
- Fahrradfreundliche Umgebung
- Gute Internetverbindung überall
- Internationale Community vorhanden
- Zugang zu Fitnessstudio und Sportanlagen
Technisches und Ausstattung
Jeder Arbeitsplatz hat einen kalibrierten Monitor. Du bekommst auch Zugang zu einem Rendering-Server. Software-Lizenzen stellen wir während des Kurses. Nach Abschluss musst du selbst entscheiden, ob und was du kaufst.
- Kalibrierte Referenzmonitore
- Zugang zu DaVinci Resolve Studio
- Render-Farm für größere Projekte
- Cloud-Speicher für deine Arbeiten
Nach dem Programm
Wir können dir keine Stelle garantieren. Was wir machen: Kontakte zu Produktionsfirmen herstellen, dein Portfolio professionell aufbereiten, bei Bewerbungen helfen. Einige bleiben in Deutschland, andere gehen zurück. Beides funktioniert.
- Portfolio-Review und Aufbereitung
- Kontakte in der Branche
- Unterstützung bei Jobsuche
- Alumni-Netzwerk für Austausch
Bewerbung für September 2025
Wenn du im September dabei sein möchtest, solltest du dich bis Ende Mai bewerben. Wir brauchen ein Motivationsschreiben, deinen Lebenslauf und falls vorhanden, Arbeitsproben. Muss nichts Perfektes sein – wir wollen nur sehen, wo du stehst.
Bewerbungsschluss: 31. Mai 2025 | Programmstart: 1. September 2025
Danach gibt es ein Videogespräch. Etwa 30 Minuten, nichts Formelles. Wir klären offene Fragen, du stellst deine. Falls alles passt, schicken wir dir die Unterlagen für dein Visum zu.
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